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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde

als das System dieser Religion; nur alles ide er-lisch, im Gei st er reiche, in Licht undFlammen!

Wo es zur Korperwelt hinunter steigt, nochimmer nur so ferne der Urkunde treu, als ob diesenur Nebenwerk wäre. Bewahrung und Heili-gung und Erhaltung und Nichtvcrmi-schung der Elemente, Wesen und Arten,siehe da, der sichtbare Ausdruck ihrer Feier dersichtbar gewordenen Natur! Das will Ormuzd:darüber geben dem Zoroaster alle sechs Amscha-spands Befehle: darauf sind alle positive Gesetzeund Gebrauche gebauet. Die allheilige, unschuldigeNatur zu verehren, zur Reinigung, Erhaltung allesSchönen, Nützlichen, Guten, was da ist, bcizutra»gen! nichts zu verstümmeln und zu verderben! un-ter guten Geschöpfen, als Kindern des guten Got-tes, im Hause und Tempel des Allvaters zu leben siehe da, das Wesen der Religion, selbst wennsie in bloßen Gebrauch, Zwang und Aberglaubenausarlet. Feuer und Wasser, ihre heiligen unzu-befleckenden Elemente und das Feuer das reinestevon allen! Die Erde, ihre Mutter und Nährerin,sie freuet sich deß, der sie bauet, bepflanzet undsegnet: sie freuet sich, wenn glückselige Heerden,

Thierc und Menschen auf ihr weiden. Reinigungund Säuberung von allem Schädlichen und Gifti-gen in Luft, Wasser und Erde ist die Seele desganzen Hüllendiensts zur Vertreibung der Dews,vorzüglich durch heiliges Waschen und das noch hei-ligere Feuer. Ihre Gebrauche dieser Art sind sosimpel, daß jedem sogleich sein erster Ursprung selbst