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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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. -E7.

des Menschengeschlechts.

darinnen, als man wähnet, wie sich das bald augen-scheinlich erklären dürfte-

Es geht eine große Kette wirkender Wesen vonOrmuzd durch alle Gebäude und Adern der Schö-pfung, und der edelste sichtbarste Mitwirker derGottheit ist der Mensch, das Bild Got-tes in menschlicher Gestalt. Es kannkaum genug gesagt werden, wie diese Religionendas Menschenbild gechrct haben: es war ein

Erstgeborner schon vor der Welt da: schon dastritte er gegen das Böse, und der Geist, KraftGottes kam ihm zu Hülfe (Zeug, woraus nach-her die Manichäer so viel gedichtet!) und hier nochin der Sterblichkeit der Materie, ist der Menschmit allen unsichtbar durch die ganze Schöpfung wir-kenden Wesen in Verbindung: ist im Guten oder

im Bösen nur ein sichtbar gewordenesGlied einer unendlichen unsichtbarenKette. Die ganze Religion geht dahin, ihn hierans seiner Stelle in Wirksamkeit zu setzen, durchreine Gedanken, Worte und Thaten ihn gegen allesBöse auszurüstcn und das Reich des Lichts zu be-fördern. Sein Gebet ist dazu die allwirksame Waffeund seine ganze Religions-Kleidung ein Sinn-bild dieser Rüstung. Betend giebt gleichsam diegroße Lichtketle, von Ormuzd durch alle gute Gei-ster zum Menschen hinabgezogcn, elektrische Funken:das unsichtbare Reich ist in Bewegung und der Mensch

ihm und der Gottheit so innig näher-Es

kann kein vcredelnderer Kommentar der Worte ge-sunde» werdender Mensch soll als sichtbares BildGottes, herrschen! walten! leben! Gutes wirken"