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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 409

die unsichtbare Trias des ersten Tage-werks, durch Kreis und Abtheilunq der Namenoffenbar von der folgenden sichtbaren Schöpfung ab,alle Auslegungen geben dahin Deutung: die Sephi-rolh werden Urbild der Schöpfung, chaldaischgedacht und gekrönt, und denn nur jüdisch über-tragen, verdollmetschet und verschleiert.

Und das sagt nun eben die ganze weitläufigeTradition von der Kabbala, ihrem Zubehör undSprache. Voraus sey andere Buchstabenform gewe-sen, aber aus Chaldäa sey die um der Sündewillen verlorne selige assyrische Schrift mit allihren Geheimnissen hinübergekommen, und in ihrhabe man also erhalten oder wieder erhalten, wasman habe die heilige, urkundliche Schriftund Sprache! das Bild der Schöpfungvor aller Weltschöpfung von Gott ge-st eilet, dem Adam gegeben und von ihmmündlich h erab geer b e t. Verspottet undverfälscht hat man alle diese Lobanmaaßungcn ge-nug , aber nur nicht verstanden *). Nicht vondem unbestimmten Dinge von Orakeltraditionist die Rede, für welche es nur Unwissende genom-men, sondern von der hieroglyphischen undfigürlichen Kabbala, aus der sie alles vor-bezeigter Weise herleiten, und die sie jetzt in assy-rischer Schrift aus Chaldäa empfangen.

*) Unter unzähligen andern Schriften siehe auch Schüt-tens nur zu dicke Borrede zu Erpen. Arab. Gr.die, selbst im Morgenländerstyl, des rohen unver-standenen Zeuges voll ist.