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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
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des Menschengeschlechts.

von Bäumen nur mit Sprossen und Nebcnzweigenzu jeder Zeit und auf jedem Boden

Ihre Anschlingung an die christliche Re-ligion endlich, crgiebt sich gar von selbst. Kannsbewiesen werden, daß die Sprößlinge dieser Denk-art allverbreitet, daß selbst die Juden, die am mei-sten davon abgesondert bleiben sollten, bei ihremAufenthalt in Chaldäa ebenfalls ganz dahin einge-weihet waren: aller Same zum Keimen lag alsoda, eben die Religion, woraus Christenthum er-wuchs , war davon voll; das Exempel der Vermi-schung war schon gegeben, alles war dahin im Lau-fe Nun kam Christenlhum! In einer so langenStille von Weissagung und Wundern: eine so fei-ne, reine, übermenschliche Religion, auf die alleJahrhunderte zubcrcitct hatten, kam, und ward neue,itt Lehren und Pflichten so simple, erhabene, gött-liche Stiftung. Beinahe unsere Religion,schrie die )/uwcri.s, eben so simpel, erhaben und cc-rimonienfrei als die älteste Urwcisheit der Welt!Beinahe unsere Religion, schrie die ^vwcrcg, ebenauch von der Judenreligion abgesondert, ihre Fein-din, Feindin ihrer engen Nationaldenkart, Blutopferund kleinen Gebräuche: sic ist frei und groß, wiedie Religion der Urwelt; sic wird jene stürzen. Bei-nahe unsere Religion, rief sic endlich, ist ja so leerund schlicht: der simple Kasten läßt sich ja so leichtmit unferm Zeuge vollfüllen. Und sie fülletcn! Undwas haben sie nicht gefüllt! Das Ehristcnthum er-lag beinahe unter der Gnostik: fast sie allein machtdie Geschichte der ersten Jahrhunderte. Wennman meine Winke anwendet, welch andere Geschichte