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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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388
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Aelteste Urkunde

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Beinahe jedes Wort und jeder Haupt be-griff der Ursage giebt Ketzer und Ketzernamen, diejetzt in graulicher Verwirrung auf- und über einan-der liegen, die alle zum Theil sich wiederholen unddie niemand erklärt. Avamiten und Sethitenund Mclchisedekten und was weiß ich mehr?Allesamt Ae onen brüder und Kosmogvnen,Basilides in Aegypten, Cerinth in Asien, Saturninund Bacdesanes Syrer, Manes gar ein Perserund allefammt Aevnenbrüder und Kosmogvnen: haß-ten den Demiurg und die Materie Moses, badetensich in Licht und Fülle, hatten, je höher es hinauf-gieng, desto strengere Moral von Urleben der Mensch-heit, Beschaulichkeit Gottes, Enthaltung, Rückkehrdes menschlichen Geistes in seine Höhen; haßtenallesamt die jüngere, niedrige Religion des Fleisch-effcns, Bluts, Weines, Opfers. Je tiefer eswiederum hinabgieng, desto mehr Fußstapfen vonAcgypter- und Ehaldaeraberglauben, Talismane,Abraren, Zeichen, die allesamt noch ums Zei-chen der Urkunde Kreuz, Siebengestalt,Sechseck, Zickel und Hermeszeichen,Name, Buchscab- und Zahl von Siebenwallen. Sie verlieren sich endlich alle in ägypti-sche, syrische, jüdische Nationalsekten: fangen vonMagiern, Theurgen, Wunderlhätern an und wer-den Sadaer, Sethiten, Sabbalhianer, granzen mitEssenern, Pythagocaern, Alexandrinern reichenvon einem Weltende zum andern jetzt ein erschreck-lich verworrener Wald von Namen; wenn er aufseiner Wurzel stehn und alles unnvthige Zwisch en-wcrk ausgenommen seyn wird; eine lichte Reihe