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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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377
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des Menschengeschlechts. 277

bewahrerin des heiligen, ältesten Scha-tzes, bis sie aus gar zu heiligem Aberglaubenseiner unwerlh ward, ihn verstümmelte, ver-kleidete und unsichtbar machte. Er ward von ihrgenommen, und andern gegeben, die nicht so vieloder nichts mehr darauf bauen durften, (denn dieAnfangswifsenschaften waren schon in der Welt)eben deswegen erhielten sie ihn aber unbefleckterund wahrer. Für die Geschichte der Menschheitbleibt der Gang dieser Sekte groß. Merkwürdig-keit: nach einem gewissen Gesichtspunkte war sie

die Mutter aller Wissenschaften undKünste.

Sind die Anfangslinicn meiner Zeichnung wahr(und ich hoffe, sie werden sich durchs ganze Buch

nen. Es dürften freilich nichts als kabbali-stische Bücher, vielleicht im Geschmack desJohar oder des Buchs Jezirah, seyn: michdünkt aber, wir forschten vielem anderm unnü-tzer» Zeuge nach, als daß wir nicht auch hiermehr Fleiß auf eine Sache wenden könnten, dieuns eine große Periode des menschli-chen Geschlechts aufklarte, und wenn'Sauch blos spatere Kommentare älterer Sagen wa-ren, uns mit den letzteren weit hinauf sehen lie-ßen. Da liegen also noch wieder Schätze viel-leicht einer sehr alten Religion undSprache ungebraucht, und warten auf ei-ne sorgsamere Nachwelt." (Zusatz deS Manu-skripts.)