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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aclteste Urkunde

zu prüfen? Ec harte Rathsel und keinen Maasstab,der ihn leitete: cs gieng ihm, wie allen Auslegernder Johanncsoffenbarung; sic haben alle recht, weilman nämlich keinen Schlüssel, als Antitypus, keinsicheres Merkmal hat, daß Einer recht habe. San-chuniathon machte aus den Namen, aus dem Stamm-baum von Weltentsiehung, den er vorfand was? schwer zu sagen! das Gemisch, was er darausgemacht hat, und was bisher eine Reihe würdigerund unwürdiger Mcnschenkopse so irre geleitet.

Man weiß z. E. was nur zwei, und zwei soverschiedene Männer, Kumberland und Fourmont,über Sanchuniarhon mit Haut und Haar gedichtet!Ohne Grund und Zusammenhang, selbst ohne denZusammenhang, den man zu Hirngcspinnsten for-dert. Was bat z E. der fleißige, bescheidene, ge-lehrte Bischof für Recht, aus Protogon den Adam,aus Genes den Kain und so weiter hinab zu ma-chen? Eben dasselbe, was der Träumer in derAkademie hatte, alle Kebsweiber der Allvater inihnen zu finden! Jener, weil zehn Namen da unddort und in beiden Columnen einige Erfindungenstanden dieser, weil er etymologisch schwärmenwollte, daß jedem Leser graut. So ist auch Ae-schwarmt: kein Name, keine Erfindung der Hirn-weber trifft einmal: alles gedehnt, gezerrct, daß ei-nem Leser, der nur den mindesten Vernunftgrundsucht, die Welt zu enge wird bei den Quartanten-Nathseleicn, Deutungen, Laugnungen, Streitigkei-ten, Zeituntcrsuchungen ohne Zweck und Grundo Sanchuniathon, wie hast du die Welt betrogen,da du sic am wenigsten betrügen wollen!