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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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388 Aelteste Urkunde

stig, unbändig, als daß sie Eine Kunst, Eine re»gelmaßigc Dichtkunst, ein Ikon werden konnte. Diezweite schon gemodelt. Durch einartige Gesetzeder Dichtkunst und Kunst bestimmet: der wildeMaulesel geht schon in Fesseln. Die dritte, phi-losophische Erklärung und Modelung dervorigen: und die gilt, wo sic nicht unmittelbarPhilosophie lehret, mir am wenigsten. Sie ist, undje spater hinab, desto mehr Morast: will tief seyn-und ist nur seicht. Der Morast, wie tief mag ergehn? Gehe er auch zum Mittelpunkt der Erde,ich mag nicht hinunter: nur oben wachst so schönesphilosophisches Riedgras.

Aber Eine Geschichte, Eine Philo so»phie der uralten, des Urkcims aller Fa»bel welch ein Buch voll Entwickelung und Kräfte!Theologie, Lehr- und Dichtkunst de»menschlichen Geistes!

Orpheus Geheimnisse gehören mit darun-ter *). Wir stehn nur an der Thür, und sehn durchEine Spalte Etwas.

Daß in ihnen Aufschluß und Ansichtder Schöpfung war: daß ihnen Licht aufgicng,

um

*) Der Kürze halben wird auf lVlenrs. clsLIeus. und Warburton verwiesen. (Göttl. Send.LH. i. B. s. Abschnitt D. U.)