des Menschengeschlechts. 289
um die Welt zu schauen: daß ihnen ein Gott Hüllewegnahm und sie zu Epopten machte —
All verkünd'ichs, denen ichs soll! den Ungewelhte»
Schließ! die Thore. Du aber, 0 hörs, du Jün-ger Musaus,
Leuchtender Maua Sohn, Gesänge der Wahrheitöffn' ich
Dir l Was immer bisher in eignem Herzen er-schienen ,
Raube dir nicht den seligen Aeon. Ins heiligeWort hin
Blick' und harre darob all' deine Sinnen gerichtet,
Richtigen Pfad hinwandelnd! Den König desWeltalls schaue
An! Ist Einer! Selbergeboren! Aus ihm geboren
Alls! in Allem Er selbst! stets droben! der Sterb-lichen Niemand
Sah ihn! Er die Sterblichen all' anschauend—'
— Was ich schreibe, ist eine schön cxplicirte spätereStimme dessen, was einst nur Wort, Kraft, Zei-chen, Thal war — aber es giebt doch Merkmal.Selbst alle Worte dieses und ähnlicher Nachgesänge(Aeon, tk(>og Xo/og, reXer,- in all seiner Bedeu-tung) werden wir eben aus unserer Urkunde höherden Orient hinauf aufs deutlichste wieder finden.
Ein großer Thcil der Gehei mnißcerimo-nien war offenbare Nachbildung und Figur der Ur-sage. Die heilige Mutter Nacht, unter der allesgeschähe: die ganze stufenweise Offenbarung der Schö-pfung durch Chaos, Graun und Schrecken zum Lichte:die Sphären, in denen alles sigurirte, durch welche
Herders WerkeRel. ». Theos. V. T