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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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286
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Aelteste Urkunde

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Heiligthums Orpheus: im innersten Ein Fest! Eineheilige Symbole: Urbild der Weltschöpfung,aus dem Alles ausgieng.

Was ich über Orpheus gezeigt, wende man beiAmmun, Ehiron, Dardanus und Epimenides, Li-nus und Eumolpus, Melampus und Musäus undso hinunter an; man wird Erläuterungen, wenig-stens über Titel und Legenden, finden, die die Her-ren Kritiker oft erschrecklich geradbrochen.

Einige griechische Fabeln der ältesten Mytholo-gie ergeben sich von selbst, oder aus diesen Ueber-bleibseln.

Pan, der große Weltgott, der auf seiner Flötesieben ungleiche Röhre die Harmonie der Welt spie-let. Einst sang er also das Ehaos in Ruhe, undheiliger Schauer, Schrecken und Ehrfurcht sind dieewigen Gefährten seines Gesangs. Es istkeine Mährchenauslegung dies, wie wir tausendfachelende haben: denn ich führe nur an, und legenichts aus. Die Schriften Orpheus u s. w. ken,nen keinen andern Plan, als das allförmige undüllfruchtbare Weltall: den nachher alle Legenden undSymbole, die Mensch- und Bocksgestalt, das Par-delfell, die Mutter Penelope, die Schwestern Nym-phen und Musen, deutlich genug auszeichnen.

In allen Trümmern alter Titelgesänge ist Kos-mogonie und Theogonie, Geburt Bac-chus und Fest und Tanz der Korybanten(genug erklärt aus welchen Ursachen) Einerlei,und immer beisammen. Und nun erklärt sichvon selbst, warum der alte Bacchuslehrer, Silen,