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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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heiligsten Gesetze zu durchbohren wessen Schuldwars?

Und wann fanden sie diese Wege? Aus wel-cher Zeit such die angeführten Gräuel? Nicht ebenaus der spaten Verfallszeit, da Religion und ur-sprüngliche Anlage, auf Religion gebauek, wie tiefgesunken war? Ist das also Widerspruch: daß esvoraus eine Periode geben konnte, da Gesetz undReligion noch nicht verfallen war? da die ersten Ge-setzgeber Griechenlands, die Wohlthater des mensch-lichen Geschlechts, zu dieser Wiege der politischenKultur wallfahrteten, Viertheiljahrhundcrte als Schü-ler neben ihr verweilten, vom hohen Baum eineZweigsprosse brachen, die auf griechischem Boden sogut fortkam und Absenker aller Welt verliehenist das Alles nicht unlaugbar?

Und warum läugnct man denn nicht lieber ganzdas Dascyn all der Thoren und Dummköpfe, Py-thagoras, Solons, Plato und Aegyptens oben drein wie doch ja Amerikanern und Sinesen, Asiatenund Afrikanern, gesunder Verstand, Zeugungskraftund was nicht mehr ? abdemonstrirt wordenKeinalter Gesetzgeber hat je Religion mit Staat zu eini-gen gewußt! haben alle den albernsten Unsinn dar-über gesagt Plato, der Schwärmer! Pythagorasder Narr! nur unsere Zeit! unsere Zeit!" Al-lerdings und am meisten ist denn wohl Religionzu unfern Zeiten Triebfeder des Staats geworden,um, welche Flaumfeder? damit fortzubewegcn!Und den hohen Kunstgriff haben zuerst unsere Ge-setzgeber und Staatseinrichtcr gewußt! und so herr-lich ausgcführt daß in keiner Sache mehr wirk-