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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde

Verstände Bilderschrift die älteste Schreibart gewe-sen: nicht durch Philosophie und Probfälle des Un-gefährs, sondern durch Weisen auf die Bilderweltund Symbole selbst, woran sie sich gebildet, wirdSbestätigt. Wo er aber schwärmt: die älteste Hiero-glyphe sei) Erfindung der menschlichen öden Dumm-heit hier, wie überall und unter allen Völkern , ge-wesen: wo er schwärmt, daß es unbestimmt bleibe:wie? oder woran sich die erste Schreibart versucht?oder gar, daß es nach der Weise unsirs Jahrhun-derts, Bricflcin, Edikte, und am meisten schöneSpielwerke; ja aber nicht heilige Wissenschaften,Gottesdienst, Naturlehre gewesen da bin ichsein entferntester Antipode, und ich glaube, dasZeugniß des Alterthums völlig mit mir.

Denkc man doch, was menschliche Schreibe-kunst je gewesen oder geworden wäre: wenn alleinder Wind des ungefähren Zufalls und Vestienver-suchs einen Schneehaufen Bilder so hätte zu- undvoneinander blasen sollen? Wie weit hats denn einmexikanisches und peruanisches Volk, wie lang auchihre Reiche gedauert, in solchen Bildern-Possen ge-bracht? Und ist je etwas der Art, der Gattungdaraus worden, was Warburton so leicht und flugsdurch die Verkürzung und jene kleine Stufe u. s.w. prophezeit? Wo bei ihnen, in ihren langenNeichen, der mindeste Anfang zur Buchstabenschriftund Zeichnungskunst deS menschlichen Geistes?*)

*) S. die bekannte mexikanische Schrift in Lheven-ots l^elai. lle vo^ng.