des Menschengeschlechts. 271
Ist diese nicht gleich in ihrem ersten Anfänge etwasanders? und war sie nicht von den ältesten Zeitenallen kleinen Völkern Asiens geniein? und überallin der Ucanlage ihrer Religion und Sprache? undüberall wie nach einem Anstoß , nach einem Typusgebildet? Wie weit entfernt sich also alle alte Ge-schichte vom zierlichen Roman des -Philosophen ausEiner Hypothese!
Und nun, wenn wir dieser Geschichte Nachden-ken wollten, wie mehr Grund und Philosophie inihr, als in unserm Romane! Menschen Jahrhun-derte hindurch sich selbst überlassen , daß sie nur bel-fern, dann heulen, dann sprechen — welche Phi-losophie? welche Chronologie und Geschichte ? Men-schen Jahrhunderte hindurch nur pinselnd! dannabkürzend! dann symbolisirend! dann weiß Gottwie und wo Buchstaben erfindend — welch einPlan? welcher Grund? welche Fakta der Spracheund Geschichce? Aber nun Gegentheils! lasset Spra-che und Schrift 'zusammen entstehen: wie
wird sich eine durch die andere bilden, stützen, hel-fen, erhalten, mehren, artikuliren, absondcrn, da,tief untersucht, eine ohne die anders fast unbegreif-lich würde. Laßt Sprache und Schrift an sol-chem Archetypus entstehen? Welcher Umfang!welche weite Aussicht ins Reich der Geister und Lei-ber! in Hohen und Tiefen! Himmel und Erde,, indie Mannichfalcigkeit aller Wesen! in alle Wissen-schaften, Bedürfnisse und Künste! Lasset Schriftund Sprache an solchem Archetypus als Symbolentstehen — wie leicht und einfach! in der Meß-kunst die Summe der Hauptlinien, Kreuz, Eirkel