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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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252
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AeltesLe U r k u n d e

P l a n eten ta g e n Schwierigkeit findet; der Ersteaber vielleicht, der mit Etwas Gewissen nn derStelle, den Ursprung des Jrrthums zeigt und dasAlterthum vereinigt.Die Ordnung der Planeten,sagt man, war in Aegypten nicht so frühe be-kannt" und ich sage: Planeten in keiner .Ordnungkonnten so frühe bekannt seyn, um den Anfang al-ler Zeitrechnung damit zu machen. Man stelle sichein anfangendes Menschengeschlecht vor: Sonne undMond sind doch gewiß eher zu finden, als die Pla-neten, als alle Planeten, als alle Planeten zur er-sten Zeitcintheilung geregelt. Also wäre immer Jahrund Monat natürlich ältere Zeitabtheilung, alsWoche: und nun denke man sich auch diese Zeitab-theilung , wie schwer, wie langsam ! Wie viel Tagennd Tagesreihen lagen im Meere der Bcrgesscnheit,ehe Ein Monat, Ein Jahr berechnet werden konnte?Also hätten wir durchaus kein Zeitalter der Welt!rind Theut mit seinen sieben Planeten - Tagen bleibtdie leibhafte Lüge, für die man ihn auch allwegegenommen.

Isis aber denn nur einmal, selbst nach denZeugnissen des Alterthums, wahr, daß die ältesteWoche von Planeten und in Planetenordnungabstrahirt se»? Nichts minder! und man hat sichja eben in Gründen erschöpft, warum sie nicht inPlanctcnordnung gefolgt sind als ob sie, nichtvon den Planeten abstrahirt, denn also folgen müs-sen? Man hat das Licht gesucht, was man selbstin der Hand hatte, und kehrte es geflissentlich «m,daß es kein Licht mehr wäre.