des Menschengeschlechts. 243
pfungsklanqes und als Summe der Pricsterhymnenkennen. In seinem Leben war er fromm, wollteGott schauen, wird wieder gar mit Osimandias,mit dem Erfinder der Buchstaben u. dgl. verwech-selt. Man ward nach heiliger Wallfahrt schauder-haft die Nachte vorher bereitet, um mit der Au-rora den Klang zu hören, und wer ihn hörte,strömte aus in Hymnen des Weltschö-pfers. Wenn das nicht Hieroglyphe ist; so weißich nicht, was in der Welt es seyn sollte. Figurund Ort, Geburt und Zeit, Name undLaut, Bereitung und Wirkung, Mähr-chen und Traditionen — jeder Zug ist bedeu-tend. Es war heilige M e n sch e n sy m b 0 lein den Geheimnissen der Priester, als lebendi.ger Ausdruck der Weltschöpfung: Mem-nons Bildsäule ein Commentar meines ersten TheilSund eine Bestätigung des Aufschlusses der siebenLaute: nur ägyptisch!
So mehrere Bildsäulen und Attribute, wennhier dazu Frist wäre. Osiris das Urbild deSMannes: Isis des Weibes — und die menschlicheGestalt selbst nach dem Tode und bei Balsamirun-gen heilig und unzerstörbar. Ihre Tobten standenin Ruhe! in der bedeutungsvollen heiligen Stellung,und wurden Vorbilder ihrer Kunst.
Da indeß die Menschensymbole nicht immerganz vorgestellt werden konnte: so wählte man wie-der eine Symbole, die edelste, göttlichste Menschen-kraft ausdrückte — für unser siriiges, züchtigesJahrhundert aber so anstößig ist, daß sie mit dengarstigsten Verläumdungcn belegt ist, es war da-
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