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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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219
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des Menschengeschlechts. 2,9

alle Welt! mithin ein historisch-ursprünglicher Be-weis der ersten Offenbarung und Menschenbildung,wie alle eure hundert Theorien und antideistischesFachwerk nicht geben können! Mithin, wie ihr ge-wiß hoffen könnt, Aendrrung hundert angenomme-ner Licblingsdichtungen und Gespinnste unseres Al-terthums, ein Theseusfaden durchs verflochtenste La-byrinth der Welt! der Faden hat drei Kno-ten und sieben Ende! Mönche Europa's, dieschon Alles zu wissen glauben und ihr Spulrad drchn:die Nachwelt wird mehr wissen! und wie wird sieauf unsern Bauchton der Nachplaudergeschichte her-absehen?

Die beste Hülfsidce, dünkt mich, ist so langenoch immer die sinefische Symbolik.*) Wiedaaus einem Hauptstrich und Urbilde viel neue Be-griffe blvS durch Zusatze, Anwendungen, Nebenzügeentstehen: die ganze Sprache ist wie ein dicker, ver-wachsener Wald aus wenig Stammen voll Spröß-linge und Zweige. Also, nur vielleicht ganz neuund eigen, ist Hieroglyphe die Genesis der Sprache,Religion, Wissenschaft und Weisheit der Acgypter.Das werden wir durch den ganzen Verfolg scyn, istdie tausendstimmige Sprache des alten Zeugnissesund der Proben, die wir verstehen. Das ist, wennwir noch philosophischer wahnen wollen, fast der ei-

*) Ich nehme mit diesem Glei'chniß nichts wenigerals an der deguignischen Hypothese, daß Sina ei-ne Kolonie Aegyptens sey, Theil; vielmehr wirdsich im Verfolge dieses Werks die Hypothese sehrsonderbar entwickeln.