214 Aclteste Urkunde
Wie crdne» sich nun alle Attribute, Bil-der unü Zeichen stumm und still um einiqe we-niqe Symbole, die sich zuletzt all' in Eins ver-lieren !
Wo bleiben nun die ewigen Wirrungen undStreitigkeiten, die bald die Aegypter zu Atheistenmachen, weil sie etwa einen Weltgeist*) ge-nannt: bald ihnen wie tiefe Physik und Metaphy-sik andichttn, weil ihre Bilder und Etymologien et-was naturmastiges sagen! In welche Albernheitenhar sich hier z. E. la Eroze verloren und der so an-dere Mann, Iablonski, aus bloßer Freundschaftihm nach!
Wo ist die nutzlose Mühe, die allgemeiner Irr-geist dieses Faches gewesen, aus Griechenland hin-über zu rathen, oder alles nach Gricchenkopfe z»modeln. Welche gelehrte Makulaturbibliotheken hier-über geschrieben ! und gelehrte Köpfe zerbrochen ! undAlles in Aegypten, insonderheit von den Herrn Fran-zosen , zum Wüste gemacht, dafür jedem Vernünf-tigen grauelt! Der einzige Hauptweg blieb unbc-treten, Zeiten und Lander zu unterscheiden, nichtzu deuten, sondern zu suchen: Aegypterschrift inAeqyptersinne! und nichts zu thun, als zu simpli-siciren und unter sich zu vergleichen. Die Kapitel,die ich auf diesem leichten und einigen Wege lichtgebracht — lies sie, Leser! Ich habe sie in Jab-lonski nicht geschrieben und gesammlet — aber liesblos Zeugnisse des Alterthums! Bilder! Symbole!
*) Zablonski Kap. 2. h,