des Menschengeschlechts. 2i3
Kneph*), der unsterbliche Weltgeist, der allesdurchgehet und durchhauchet: der gute Dämon,Sinnbild alles Guten! Aus seinem Munde hauchtwieder das Weltei: schwärzlich und himmelblau sei-ne Gestalt: aber ein Goldszepter in seiner Hand oderGoldgürtcl um seine Lenden —- Kann man alle vo-rige Bilder schöner wiederholen, ordnen und besie-geln? Räthsclei, Trug und Etymologicnzank fälltweg: Phthas und Kneph, wie die Sage offen-bar spricht, Einerlei und Eins, wie Phthasund Neitha: und Kneph wieder der Uncrschaffene,der Ursprung aller Götter! der Licht- und Welltalls-Watcr! Symbole, Bilder und Etymologien sindEins und dasselbe: sie finden und stellen sich allevon selbst um unsere simple, schlichte Urkunde, daßman nur sehen darf, und der Hierophante zeigt —guten Wcltgeist! Welthaucher! Eiathmer! Lichtscho-pfer! Symbol alles Guten, schwärzlich, blau, mitder Lichtspitze des Szepters, mit dem Lichtgürtcl umseine dunkle Gestalt gegürtet — was zeigt er? Nichtsals jenen Urbuchstaben des Hermes! Jbis-figur, erstes Zahlbild — hier heißts Kneph, derWcltgeist, das Symb ol des G uten , dasSchlangenbild, der doppelte Urgrund aller Wesen!-Bild des Unendlichen und der doppelgeschlechtigenAllbefruchtung:
6 A
Wir sind, wo wir waren!
Nun lese man zur Probe die ersten vier Kapi-tel Jablonski über: und ich sage kein Wort!
*) Lablonski Kap. 4.