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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde

verstandene Bild aller Geheimnisse, den großenSchleier der Natur! die herrliche Lichtgestaltaller Wesen! Wie da sich Gewebe, Farben, Ge-stalten gatten! heben! abstechen und halten ! Wiedie Natur, die unsichtbare Mutter da webet undauftrcnnt, zerstört und sticket Teppich und Schleierund Wundcransicht, wo wir nur Farben gaffen,und Plan oder Absicht nicht verstehn oder cnträth-scln. Siehe da jene uralte Penelope, die Künstle-rin Minerva zu Sais: ihre Aufschrift nun deutlichgenug:

Das All bin ich!

Was war! was ist! was wird!

Kein Sterblicher enthüllte meinen Schleier;

Die Sonne war mein Kind!

jene Minerva, in Kafergcstalt: wie Phthas, imBilde des Geyers : Denn er, sagt Horapollo, warMann und Weib; sie Weib und Mann, und ausbeiden ward Alles." Ec Urvater; sie Urmut-ter, die Alte! die Ordnerin. Eins also nurerklärende Parallele des andern, wie die ganze ägyp-tische Naturlchre also weiblich und männlich sym-bolisirt. Man füge beide in einander und dadas Bild der Allschöpfung, Allbelebung, was wirschon hatten und oft genug haben werden

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das Hermesurbild, aus dem alles ward.

Nur noch ein Schritt vor uns, und wir kön-nen athmen. Derselbe P h th as-Neilha erscheintjetzt unter anderm Namen; aber ein Symbol,und was alles Gesagte und Entwickelte bestätigt.