Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
211
Einzelbild herunterladen
 

des Menschengeschlechts, 2rr

feuer, das Tag und Nacht brennet, WcltbeginnSerste Erscheinung, von der Sonne verschieden, nachder narrischen Fabel gar der Feuerkünstler Vulkan.Alles vorher, als griechische Personen- und Statuen-mythologie genommen, war Widerspruch und Unord-nung : jetzt, als reine Symbole betrachtet, nach ge-gebenem Einem Aufschluß und Kanon, Alles EineSymbole! Ein und dasselbe Bild in verschiede-nen Gestalten ! Vater der Götter und Men-schen, Schöpfer des Sichtbaren, Ord-ner der Welt durch Hauch und Licht!Allgebahrer und A l lg e b ah r e r i n ausNacht und Abgrund! Entwickler des Welt-ansangs, des ersten Tagwerks Wort für Wort nurim Geist ägyptischer Bilderschöpfung. Athor undPhthas und PHan es und sie in allen GestaltenSymbolvarianten Eines Texts! freundschaftlich, na-he , Eins! alles umarmt sich und fällt in einander wie Phthas und Neitha!

Phthas und Neitha*). Allerdings! unddeutlicher kann im ägyptischen Wortverjiande nichtsseyn: sie sind schon gar dem Namen nach nur EinName. Phthas war Mann und Weib, Nei-tha war Weib und Mann : und beider Name Einsund dasselbe, Weltordn er, Weltschöpfer.Alle Symbole und Attribute, die jener als Mannhat, hat diese als Weib: jener haucht und schafft:diese webt was? das alte, schöne, so oft mis-

O 2

si Jablonski Kap. 3.