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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde

Uether ergossen! Aus El entsprungen! auf gülde-nen Schwingen

Jauchzend! Mer Geburt! der seligen Götter undMenschen

Phanes warS, das erste Urlicht, das die altgriechi-sche, astatische, persische, indische Geheimnißreligionso herrlich preiset! deshalb in Aegypten Phthas,der Weltschöpfer, gar der griechische Vulkan wer-den müssen, weil er in Gestalt dieses Urlichts zuerstin der Finsterniß erschien! oder nach anderer Sym-bole diesen Funken aus den Grüften der Nacht her-vorschlug ! oder nach anderer der lieblichen Sym-bole! sich das noch umschlossene, ungebornc Ei, wor-auf er oder die alte Nacht brütete, mit dem erstenrochen Pünktchen, Licht! Leben! Gottes Kraft- undWunderstcahl röthete. Ist, wie wir sehen, immernur Eine und dieselbe, mancherlei gestaltete, gedich-tete, gebildete, heilige, einfache Symbole des Ur-sprungs der Welt.

Und wir bleiben bei ihr. Da ist Phthas*),der ägyptische Welkschöpfer, jetzt der beschließen-de, allordnende Geist! das Bild ist nurnach Etymologie und nicht Symbole: der Hau-

cher des Welt-Ei's! wir sahen das Bild imUrsprung und Anwendung: der Doppelge-

schlechtige, Vater und Mutter, Mannund Weib wir werden das Bild bald lichthellerblicken! Kur; Weltalls doppelte Ur-kraft und Allerzcugung> Jetzt das Himmels-

') Iablonski Kap. 2.