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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aclteste Urkunde

sie hält und forttreibet, durch Wort und Theit!Und zwischen innc schollen Chöre des Segens!Bis endlich sich dos große, unsichtbare Epos insDrama der Gegenwart und Vorstellung endet:Bild Gottes und der Schöpfung, derMensch! Unsichtbar noch schallte über ihm derNathschluß; sichtbar steht er da! erkennet sich, wirktund handelt der gegenwärtige Gor:! Anklangzum ganzen Geschlecht die Ewigkeiten hinunter!

Und wie nun das ganze Geschlecht all seineKunst, Lehre und Unterweisung an und mit diesemStücke Bild und Abbild! Wort und That!-Rathschluß und Einrichtung erhält! wie sich allesin das schweigendste, ewigste Denkmal, das Festder -Ruhe endigt! Philosophen! wenn ihr daseinfache Drei und dreifach Eins des Drama, durchalle seine fünf Aufzüge und Treuen hindurch: wennihr die Helden vor Troja in all' ihrer Folge, Stel-lung , Haltung und Wechslung und den größtenhinter ihnen bewundert ewig über Ursprung undWesen der Poesie streitet, und himmlischen Sinn,Gottheit, Nachahmung der Natur, Sammlung undVerschwörung des Schönen, insonderheit in Bewe-gung und im Reize des Menschen, in leeren Tro-pen anerkennet, oder in lauen Entwickelungen was-sert: wollet ihr ein höchstes Vorbild, älter alsHomer, Sophokles und Fingal, mehr als Tropus,von göttlicher Natur, himmlischen Ur-sprungs, Inbegriffs aller schönen, ge-sammelten und idcalisirten Schöpfung,voll Kraft und stiller Bewegung, bis