des Menschengeschlechts. 169
zum letzten, höchsten, bleibendenSchönheitsbilde sehen —- wenn das Samen-korn nicht zu fein, zu verhüllt, oder zu verhüllendist: Schauet an dies göttliche heilige Eins undSieben! den Ursprung von Allem, was ist!und es wird überall andere Philosophie undMeisterstücke geben ! —
Wie schlage ich die Augen nieder, wenn ichjetzt meine Arbeit, die schwache, wertvolle, demUrbildc so unähnliche Erklärung und Entwickelungsehe! — Allerdings mußte ich für eine Zeit reden,wo für viele selbst dies Geschwätz noch nicht deut-lich, erklärend und beweisend genug seyn wird: füreine Zeit, die alle Kraft in Licht, alle Bered-samkeit in Perioden der Worte, und ja allesGründliche der Beweise in Arg u mentati 0 ne nsetzt; wo ich so tief anzufangen, so weit her weg-zuräumen, so sehr ins Ohr zu schreien, so oft erstOhr und Auge zu reinigen hatte, wenn ich nichtalle Wirkung — auch selbst die schlechteste, leercstevon Allen — Aufklärung! pure, gute Überzeu-gung verfehlen wollte! Wo bin ich also an Kürze,Einsalt, Mannichsaltigkcit, an stiller, reger Wir-kung , Kraft und Segen gegen mein Vorbild ge-blieben ? Siebenfach fühlte ichs mehr, die Schwach-heit, Erdcniedrigkeit, Unadel und Verwirrtheit mei-ner Kräfte, als cs mir der klügste Höfling undKunstrichter sagen, und cs etwa an den wärmsten,ergreifendsten Stellen die beste sympathetische Sce.'emit mir beklagen kann — Aber welch ein Gangnoch vor mir! was Hilsts zu stehen und schamrotst