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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 167

den Reichthum, und Kraft, und Süßigkeit undFülle aus dex ganzen sichtbaren Natur sammeln:Bild Gottes, Inbegriff der Schöpfung, Gemachtevoll Rege und Bedeutung nach hohem Gottcsrath-schlnss, Prototyp und Urbild des Weltanfangsin beiden Gestalten wirds Ideal der Kunst seyn undbleiben! Mehr, als die Regel Polyklets!

So auch höchstes und simpelstes Ideal derDichtkunst! Wie hier diese hohe Epopee Got-tes auf so ungeheurem, schrecklichem Vorgrunde,sanft und erhaben, mit Wort und Lichtstrahl an-fangt, und in hohem Gange vom Himmel zu Erdefo rt sc hr ei t e t! Schritt vor Schritt wird mehrPracht und Fülle und Ausbreitung: vomstillesten Lichtstrahl bis zum allweitestcn Segenstu-mulle: sie hebt und schwingt sich, und laßt sichnieder und stützt sich von Erde zu Himmel, vonHimmel zu Erde; heitere und dunkle Massen,Licht und Erde, Sonne und Welt! die Höhen undTiefen der Schöpfung gegen einander: das qrößesteGebäude der Thatenfolge und siehe immer derHeld unsichtbar! verborgen!*) spricht nurund es geschieht! handelt, wie hinter der Decke, durchWundcrkraft und alle Räder der Schöpfung! dieer auf die stilleste Weise in Gang bringt, durch ei-nen Lichtstrahl, und auf die wirksam-stillste Weise

) Man weiß, die Kritiker haben das so sehr anHorners Achilles bewundert und an KlopstocksMessias nicht bewundern wollen.