Ael teste Urkunde
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Ein Unmündiger, vcrwaiseter Dahingcworfcner! chneGote und Mutterbrust im Ehnes der Nntur um-hcrierend! verloren! bei jedem Othemzuge mitStößen, Anfällen, Feinden und Gefahren umge-ben! nickt bloß ebne Hülfe und Schutz gegen dieseGefabren, selbst ohne erweckten Gedanken, sich je-mals Schutz zu schaffen, zu erfinden! ge'chweigedenn sich einen Gott zu erfinden! geschweige dennmit Gott zu wetteifern, wie weit er ohneihn kommen könne! geschweige denn, ihn gnr ent-behrlich , unnütz, verwirrend und schädlich zu fin-den! mit vieler Erkenntniß und Religion Gotteschne Gott in der Welt zu leben — Philosophen,Deisten! deistische Theologen, die ihnen uns ebensolchem Ungrunde phantastischer Ideen und Hirngc-spinnste, widersprechen, deklamiren, beweisen —woher? wohin und wozu? Jsts nicht, als ob derSchöpfer sich an der Herrlichkeit des Menschenver-standes, ,,die's nicht geachtet, daß sie ihn erkenne-„ten !" rache? ,,Die Gottes Wahrheit haben ver-handelt in die Lüge, und haben geehrt und ge-„dient dem Geschöpf mehr denn dem Schöpfer" —taumeln sich im ewigen Zirkel von Schlüssen, Wi-dersprüchen und Deklamation um Lochs Thüre, ohnezuletzt zu wissen, was und wen sie suchen?
War der Mensch das Geschöpf Gottes,und nicht, wie die neuern Philosophen aus einemwahrscheinlichen Fall gegen Millionen Millionenandere en xlsins vermuthen*), ein
Zufall des Zufalls? ein Kvthwerk des bilden-
') Maupcrtuis.