des Menschengeschlechts. 147
und Anordnung*) in der Welt gewesen! Daß Allesalt und ursprünglich ist, wie Schöpfung deSMenschen, Himmels und der Erden!
„Ein Mensch, der sich seinen Gott undReligion erfände"—er muß wohl seyn, denner ist in hundert Modebüchern unserer Zeit, selbstsehr rechtgläubigen und ja philosovhischen! bis zumEckel genau und lebhaft gemahlt!**) Aus ihmdemonstrirt, „daß keine, und von andern, daß ja„eine Offenbarung GotkeS möglich, nützlich, „orh-„wendig gewesen! Wie weil er wohl ohne Gott„käme, und wozu ohne ihn gar nichr kommen könne?"— und darüber dann wieder die Meinungen einerund derselben Sekte, Deisten oder deistischer Theo-logen so getheilt — ohne daß irgend einer sich er-kundige, „wo denn dieser Gott und Religion su-chende , sinkende, nicht findende Mensch exisiirthabe? ob er gar habe exisiicen können?"—u. s. w.
Ltablioseiirenk.
**) Ich führe keine an, eben weil ich zu viel undberühmte und nützliche anführen müßte. Es istschon ganz gewöhnliche Voraussetzung geworden,den Menschen aus einem sogenannten Naturzu-stände, den jeder nach seinem Temperament bil-det und mahlet, wo immer aber der Mensch schonein sehr wohlbehagtiches, vernünftiges Geschöpfist, hinaus zu demonstriren — wohin man dennnur will und mag. Dies 7rpE>> was
unser berühmter philosophischer Geist eingeführthat, und was schon an sich so widersprechend zer-fällt, als es von allen historischen Beweisen ent-blößt ist, liegt den meisten unserer Beweisschrif-ten der Offenbarung zum Grunde.
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