des Menschengeschlechts. 149
den Nils, ärger als Pharaons Frosche und Mause!ein zusammenqctriebener Staubhügel aus den Ab-gründen des Nichts, des Chaos, und des großenGottes, Schicksals! — war er, wic's ein unsinni-ges Vieh laugnen muß, mit allen seinen Kräftennon innen und seiner Gottesbildung von außen, einGeschöpf höchster Vater liebe, Allmacht11 nd Weisheit — Schwätzer des Unsinns, da stehtihr nun mit Sinn und Verstände stille? DasHandewerk göttlicher Kräfte, Liebe und Absichtbleibt wie ein Koihklumpe liegen ! oder wird, wennsichs nufraffen kann, als hingeqebenes Menschenoiehin die wüste, wilde Welt gestoßen! Mit sehendenAugen nicht sehend, mit hörenden Ohren nichr hö-rend ! kann sich Einen, Viele, Millionen Göttersuchen, wenns will, und sich keinen suchen, wennsnicht will, kann oder mag — was weiß ich? —soll erst Jahrtausende durch, alle Abgründe vonFurcht, Schrecken, Aberglauben, hirnlosen Geister-dichtungen , in dem, was ihn entsetzt, was er nichtbegreift, hindurch irren? seine Religion, wie ihrso vortrefflich ihre „natürliche Geschichte" beschrie-ben und zugegeben *), erst Jahrtausende die gar-stigste Mischung von Sklavenfurcht und Dummheitund kriechender Schmeichelei seyn müssen, ehe sieZeit hat, euer feiner Deismus zu werden, zu demnoch ja kaum das menschliche Geschlecht gereift ist,
'*) Hume: Herr Michaelis hat diese schöne Hypo-these pliilojoplii Unrnii selbst in einer Dogma-tik canonisirt. (s. I. O. IMcliaelis tüvmpen-ckium Ureologins clogrnaticne L. HI. x. g> 3 .)