Aeltcsle Urkunde
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bau, zur Tagesfrohne mit Weib, Kind und Vieh?Frei,'wie im Garten Gottes, Mit den Brüdern ei-nes Tagewerks, den Geschöpfen der Erde, sich vomFrucht- und Krautreiche zu nähren angewiesen! nochalso langst vor dem Fluche
„Dorn und Distel» soll er dir tragenIm Schweiße deines Angesichts dein Brod essen-^
lange vorher! lange vorher, also vor der Klagezeitdes Taglchnerdienstcs, des Despotismus spaterer Ge-sellschaften Und Reiche, vor den verfallenen Religio-nen , der verdorbener» Moral, dem Zustande UndGeschmack der Trägheit, der immer schon eine ent-nervte, niedergedrückte Seele, so wie einen erschlaff-ten Körper und durch gewaltsame Bande hart unge-zogene Glieder der Gesellschaft anzeigt, vor alle die-ser Hölle der Trägbeit, in die wir jetzt den Orienthineinmahlen, lange vorher. — Also auch lan-ge vorher der feinen Politik, die Namen und Vor-bild Gottes nur zum Betrugeswort, zum Zaumenölhig hat, das unterjochte Thier zu lenken, oderzur Augendeckc, cs in der KreiSmühle blind undnützlich umherzujagen. Wenn die Religion Gotteskeinen Nutzen haben soll, als politische Peitsche derBösewichter und Frohnknechte zu seyn! so mag ichsnicht seyn, der sie führet — und bekenne also, daßich den Ton des Gebrauchs dieser Einrichtung nachderDenkart unserer Zeiten, nur so anfangsund gewiß aus spätem dem Geiste des Stücks frem-den Zeiten überstimmet angab — man wird ohneZweifel das im Lesen so wahr und treffend gefun-den haben.