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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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112
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Aeltcste Urkunde

ner sinesischc Kaiser an einem Tage des Jahrs zurAufmunterung des Feldbaues den Pflug selbst indie Hand nimmt

Aber auch nicht bloß Schattenvorbild esward in die Natur des Menschen einqegrabcn; nichtWort, sondern Wesen Mensch, du bistGottes Bild mit allem, was du bist undwebest! Nach dem ganzen Rathschlusse deinesDaseyns, deiner Schöpfung: wie er! sein Kind,sein Sohn, ein Untergott auf Erden! auf daß du,wie der Obergott, der Unsichtbare aller Dinge,herrschest, waltest, webest und am sieben-ten Tage ruhest.

Kann etwas bequemer zu seinem Zwecke, heil-samer und wirkender eingerichtet seyn, als dieseEinrichtung und Urkunde! Welch ein schöner Zweck,wird Einer sagen, Religion so zum Wohl der Men-schen anzuwenden? den Begriff, das Bild, dasAndenken an Gott zur ersten Stütze der menschlichenOrdnung, insonderheit des menschlichen Fleißes zumachen! Welch ein schönes Stück, wird der An-dere sagen, in Lockung und Ausführung! der Menschzu einer so rechten Zeit, das Ebenbild und Nach-bild Gottes, wie Gott sein Schöpfer und Vorbild!Welch ein schönes Stück, wird .der Dritte sagen,daß cs mehr durch Rath, als Befehl, durch stillenWink und Vorbild, als durch kasteiende Gesetze ge-lehrct wahrlich ein schönes Stück! ein würdigesDenkmal der frühesten Zeiten! beinahe der erstefurchtsame und mühsame Schritt des menschlichenGeschlechts zur bürgerlichen Weisheit, zur Ordnung

und