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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 109

von Träumen wiegen das will ihre fein orga-nisirte, milder elastische Seele am Busen derWollust, in den Schatten des Paradieses achmen

Das nun auf ihre Berufgeschafte angewandt welche wirksame Kraft der Trage! Was istsfür Mühe und Sklavenarbeit der Ackerbau, dasDurchwühlen der Erde unter dem brennenden Mit-ragsstr.chle!

Dorn und Disteln soll er dir tragen,

Und sollt das Kraut auf dem Felde essen,

Im Schweiße deines Angesichts dein Brod essen,Bis du wieder zur Erde werdest, davon du ge-nommen bist;

Bist Erde und sollt zur Erde werden!

Das war der erste Fluch unsers Stammvaters, derauf seinen unglücklichen Sohn noch so härter siel,der noch jetzt das Gefühl der Arbeit-scheuen, Acker-bauscheuen Morgenländer druckt

Muß nicht der Mensch immer im Streit seyn

auf Erden,

Seine Tage, wie eines Taglöhners!

Wie ein Knecht sich sehnet nach dem SchattenUnd ein Laglöhner, daß seine Arbeit aus sey

Warum bin ich nicht gestorben von Mutter-

leibs an,

Warum bin ich nicht umgekommen, da ich auSMutterleibc kam?

So tage ich doch nun und wäre stille,

Schlief und hatte Ruhe

Daselbst müssen doch aufhören die Gottlosen mitToben;