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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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108
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io3 Aclteste Urkunde

senden Zlethcr, wie schwimmende, aufgelöste Ge-schöpfe, die durch jeglichen Sinn nur Ruhe undWollust einathmcn, auch selbst mit den für unsgrodern Sinnen, Geruch und Gefühl, wie im Bal-samqarren der Natur leben? Ihr Geschmack desSchönen in Künsten, Gebäuden, Gärten, Lebens-art geht dahin: ihr Reich der Tobten und Freudedes Himmels in Farben der Ruhe und Wollust ge-mablet können den mühsamen, unermüdlichenNordländer (der doch auch bei ihnen so bald ermat-te:) nicht fühlen , nicht begreifen: ,,was hat derMensch von aller seiner Mühe und Arbeit, alsMuhe und denn nichts, der Tod das ist auchei:el und Jammer." Alle ihre Wissenschaften undBegriffe, selbst Religionen haben also dahin denWeg genommen. Ihre Moral spricht gerne vondem Abgezogenscyn der Seele von der Erde: Reich-thum und Ehre zu verachten: Geräusch zu fliehen:Ruhe zu suchen, und sich ins Nichts zu senken.Ihre Philosophie, wie gern nimmt sie die Nichtig-keit und Flüchtigkeit aller Dinge zum Hülfbegriff man sterbe, ehe man sie erlange: dies Lebensey ku^z, beschwerliche Reise zum Grabe: im Grabenur Ruhe und Wohnung. Ihre Andacht, wie sehrstrebt sie, von Gott nichts zu denken, der Unbe-greifliche! der Höchste! bei dessen Gedanken sich dieSeele verliert und ermattet. Ihr Gebet eine ArtHingebung, Verschwindunq der Gedanken: ihr Ver-trauen auf Gott, ihr sanftes Verlassen aufs Schick-sal welcher Europäer kann sich von der Restg,Nation fast Begriffe machen, davon man bei ihnenauch im menschlichen allgemeine Beispiele findet!Sanft betäubt seyn, sich auf einer sanften Schwinge