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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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107
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Und doch ists Gang, Sinn und Absichtdes Ganzen!

Also muß nur dieser Gang entwickelt werden,und die Absicht wird sich rechtfertigen, so simpel sieauch scheine. Welcher Gang? welche Absicht? alssechs Tage sollt du arbeiten, am siebenten ruhen:denn also hat Gott gearbeit und geruhet!" Wer-das im ganzen Stücke nicht anerkennet, der mußkein Bild sehen, keine Allegorie lesen, die etwasbedeute: denn deutlicher bedeuten mit jedemWorte und Auge kann nichts.

Es giebt Winke und Anblicke, auf die das Augelange nicht fallt: wcnns aber drauf fallt, die Deckeweg ist nichts überredender sodann als dieser Au-genschein ! Die Decken sind unsere Kosmopöistenund Metaphysiker der schwarzen Kunst gewesen: ichziehe sie weg, und da die schöne Urkunde, Insti-tut der Arbeit und der Ruhe! als große,bedeutende Allegorie Gottes! Lasset uns dieSache in die warme Natur des Orients führenzuerst nach dem Lieblingsbegriffe unserer Zeit!

Wem war ein heilsameres Gesetz von Einthn-lung der Tage in Ruhe und Ar beit nöthig,als dem warmen, tragen Morgenlander? Ders schonbeinahe für Mühe hielt zu denken, für Strafe, daßseine Seele in den Körper gesetzt wäre, ihn zu be-wegen : für höchste Seligkeit, sich dem unthatigenruhigen Nichts zu nähern. Sind sie nicht gleich-sam mit ihren feinern Organen, in ihrem einflies-