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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Ivo

Aelteste Urkunde

sprechen jetzt von cuusis xriirmrüs und sscunäu-iÜ8, formcln allgemeine Naturgesetze, aus derenEinem und in deren Eins wir Gott hinaus undhinein demonstrircn können, wie Nord in seine be-rühmte Flasche; raisonniren über Ursache und Wir-kung, über das Band des Wodurch? mit dem Da-durch! oder buchstabiren Gott höchstens aus einemabstrahirten Worte, aus einem einzelnen Geschöpfemit so vieler Mühe; rechnen nach, ob auch wohlbei dem Bau der Weltsysteme hinter Millionen Fal-len dafür, noch ein Fall dagegen übrig bleibe*)tappen also, wie jene gelehrten, zerstreuten, all-gierigen Athenienser ,,ob wir noch ihn fühlen undfinden könnten!" und leben endlich doch, mit hun-derttausend Schlüffen umringt, fühllos, ohne An-schau , ohne Gott in der Welt!**) Der Zu-stand der Menschen wars nicht immer,in demwir leben! weben und sind! Gottes unsichtbareKraft und Gottheit in den Werken!" Gestalten,Inseln, Einzelnheiten verloren alle nur Bilder,Worte, Kräfte, in Eins zusammenfließend derschaffende, allgegenwärtige Gott!

Nimm ein Kind in den Hymnus der Morgcn-röthe: du wirst Erfolg sehen. Die ältesten stärk-

*) S. insonderheit lVlsupsrtuis Nüeai äs tlosmo-loxis die ersten Vorlesungen: Hume politischeund philosophische Versuche, wo der ganze Gottund sein Daseyn ein so abgezogenes, feines Spi-ritusflämmchen wird.

**) Man weiß, daß der trübsinnige Pascal unab-lässig diesen Satz gefühlt und beklaget.