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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts.

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Sein ist die Welt voll,

Voll alle Welt seiner Herrlichkeit und Namens!"

So sahen die ältesten Morgenländer in dies großeBuch der Schöpfung. Nirgend eine einzelne Ge-stalt, das tobte Bild der Anbetung Gottes, aberüberall wo Kraft strebt, wo Wirkung erscheinetda der alllebende Gott. Hiob, die Gesänge derErzväter sind dieser Urkraft der Sprache und Stim-me Gottes voll.

Und so hier die erste Offenbarung. Erimmer darinder Unsichtbare, Unnennbare! aber über-all Naturkrafte, der schaffende Elohim! der jetztdem Licht ruft, es ist da! der jetzt den HimmelauSbreitet allein und macht ihn fest ohne Gchül-fen! der jetzt die Erde auf Tiefen lagert, jetzt siemit Grase segnet

Er will, so geschiehts!

Er gebeut, so stehts da!"

Uesterall sichtbar und unsichtbar, allwir-kend, mit der größten Ruhe schaffend undin die sanfte Morgenfolge sein Schöpferswort ver-borgen der ists, den uns die älteste undewigste Religion predigt.

Je mehr wir nns nun durch Abstraktion schwä-chen, Sinne absondern und verteilen, mit Erinne-rung und Vernunftgeschäfte unser ganzes Gefühl inkleine Fäden auflösen, die nichts mehr ganz undrein fühlen natürlich muß damit,diesergroße Sinn Gottes, des Allgegenwärtigen in derWelk" geschwächt und gestumpft werden. Wir

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