des Menschengeschlechts.
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Sein ist die Welt voll,
Voll alle Welt seiner Herrlichkeit und Namens!"
So sahen die ältesten Morgenländer in dies großeBuch der Schöpfung. Nirgend eine einzelne Ge-stalt, das tobte Bild der Anbetung Gottes, aberüberall wo Kraft strebt, wo Wirkung erscheinet —da der alllebende Gott. Hiob, die Gesänge derErzväter sind dieser Urkraft der Sprache und Stim-me Gottes voll.
Und so hier die erste Offenbarung. Erimmer darinder Unsichtbare, Unnennbare! aber über-all Naturkrafte, der schaffende Elohim! der jetzt„dem Licht ruft, es ist da! der jetzt den Himmel„auSbreitet allein und macht ihn fest ohne Gchül-„fen! der jetzt die Erde auf Tiefen lagert, jetzt sie„mit Grase segnet
Er will, so geschiehts!
Er gebeut, so stehts da!"
Uesterall sichtbar und unsichtbar, allwir-kend, mit der größten Ruhe schaffend undin die sanfte Morgenfolge sein Schöpferswort ver-borgen— der ists, den uns die älteste undewigste Religion predigt.
Je mehr wir nns nun durch Abstraktion schwä-chen, Sinne absondern und verteilen, mit Erinne-rung und Vernunftgeschäfte unser ganzes Gefühl inkleine Fäden auflösen, die nichts mehr ganz undrein fühlen — natürlich muß damit, „diesergroße Sinn Gottes, des Allgegenwärtigen in derWelk" geschwächt und gestumpft werden. Wir
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