des Menschengeschlechts. ivi
stcn Kinder des Menschengeschlechts! — endlich gardie Erstgebornen Gottes, denen sich ihr Vater soliebreich offenbarte! wer kann sich in diese Urzeitder Schöpfungsreligion hinfühlen, als Adam ward,da stand, sähe, Gott überall, sich in ihm, sich alssein Bild fühlte — heilige Momente der erstenOffenbarung! Es ist, als ob der Allanblick unddie ganze Stimme der Sphären, nach dem Sinnedes Menschen gemildert, ihm Seele öffnete, undHerz und Gebein erquickte!
Nun hörest du auch, wie väterlichliebrcich Gottzeiget, winket, spricht und nennet. Wieer die größten Sachen in die simpelsten Worteprägt! „das ist Licht! das Tag, Nacht!Himmel, Erde!" bis er zuletzt nicht mehrnennet, und seil dem Sonnenblicke die Schöpfungnur mit Tumult füllet! denn die erste stille Schauer-und Lernstunde ist vorbei: die Grundfesten der
menschlichen Erkenntniß — Gottes Worte!sind in die Seele des Kindes gegründet: Was hatman über „die Symbolik Gottes"*) geträumtund gespottet — und wie bedeutungsvoll, groß undKräfte erweckend in der menschlichen Seele war sie?Erstes Urbild undVorbild aller mensch-lichen Sprache, wie diese Offenbarung die er-ste Kraftcregung auf alles menschlicheErkenntniß!
) Man sehe die Mährchen äe tslrulis tüooli imGasparelli, die Anmaßungen der Rabbinen vonder Sprache Gottes u. s. w.