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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aclteste Urkunde

nach Zunahme des TaglichtS die Natur gleichsamwebet! den zarten Flor Luft und Himmelsda so sichtbar spinnet! Alles vorher einGrau oder Schwarz! Himmel auf Erde, Erde zumHimmel wie sich die Graue nach allen Seitenumher weitet! der Himmel hebt und höhet! diedunkeln Wolken träufeln ab! nebeln! es ist alsob da Licht und Wasser kämpfen!

Und da oben, wie schon die Bläue hervorgehet,sich immer weiter wölbt und webet Phänomen,woran alle Schildcrer der Morgenfrühe ihre größteKunst sehen die allmahlige Himmelhebung!die schwimmende Luftläuterung vom tiefstenGrau zur schönsten, lachendsten Glanzesbläue!der Morgendusc, der um alle Wesen am mei-sten in der Ferne, dem Bette Aurorens, schwimmt,in den sich das Auge so hin verliert und sich gleich-sam eine neue Gegend in der Gegend schaffet.Was sind die Zauberteppiche der Glücklichsten gegenjenes allweite Naturgemalde selbst? und siehe! dieganze simpelste Erklärung der bestrittenen und ver-zweifelten Stelle durch eine tägliche, thätige,augenscheinliche Illustration der Na-tur

Weite sich zwischen Wassern und Wassern

Und abscheiüe sich zwischen Wassern und Wassern Und Gott machte die WeitungUnd schied zwischen Wasser drübenUnd Wasser druneen!

Die Weite nannte Gott Himmel.

Zu eben der Zeit, da sich droben der Himmelläutert und sondert siehe! sondert und lau-