des Menschengeschlechts. 83,
tert sich nieden die Erde! Wie sie sich inlichte und dunkle Massen theilet! wie ein großesGebirge gleichsam entschleiert sich erhebt! Nun un-ter Thau und Morqenstrahl beblümt — die Roseöffnet allmahlig ihren Busen und die Nachtvioleschließt ihre duftenden Kelche! Der frühe Zephyrwebt mit Blükhen und Samen um die jungen Pflan-zenbräute umher, die sich im Mergenthau spiegeln,und der junge Baum webt und schauert und füh-let die Glieder im Morgcnokhcm der erwecktenSchöpfung! hier ihre erste Familie! — Es istFortgang im Gemälde, Segen des Allvatersauf Pflanzen, Krautern und Bäume unter demStrahl der Morgenrörhe — Siehe, da ging dieSonne auf! die herrlichste Erscheinung der Natur!Flamme! Glorienantlitz! König! Das Auge kannnur einen Anblick aushalten! Uebertrifft und endetAlles! Alles in der Schöpfung wird mit ihr Pracht,Glanz, Geräusch!
Wer rathselt nun, warum das Morgcnlicht solange vor der Morgensonne geschaffen worden? werkann jetzt noch eine der Rettungen hören?
Nun erwacht Alles! Alle Wesen, wie— Von diesem regen Feuer
Gestört! gefröret aus der Ruh! —
wie jener Silbersee dort mit Lebendigem aufwebt:die Fische spielen am Strahl der Sonne! Wie hierringsum Luft und Wipfel voll Morgengesang
— Der Vögel rege Schaar erfüllet Luft und Wälder
Mit früher Stimm' und frühem FlugF 2