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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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ich mehr? immer lieber so unnütz quälte, als man sich jedesmal bei einem verzogenen Gemälde,in einer Hölle voll verworfener Sibyllenblatter,wenn man sie nicht ordnen will, quälen, und un-nütz quälen muß ich würde mich darüber ver-wundern, wenn ich von der menschlichen änsrtia,der Ursache aller unserer Unwissenheiten, verjährtenWorurthcile und kindischen Systeme, nicht sehr hoheBegriffe hätte. Ich hoff's auch von eben dieseredlen und nützlichen Trägheitskraft, daß, wenn meinGesichtspunkt, eben weil er so vielen Laufens undRennens überhcbt, erst Einmal in Schwang kommt,er auch bleiben werde. Der ein auss erstes ver-zogenes Räthsel, woran sich Jahrhunderte durchso viel Gehirne geübt, um Thorheitcn auszu-brüten, wer dies auf Einmal fast schweigend, durchbloßes Z u sa m m e n ck en einiger Lettern augen-scheinlich auflöset es müßte arg scyn, wenn dernoch hartnäckigen Widerspruch fände. Auch amWiderspruch oder Nichtwiderspruch ist mirs ungele-gen, ich erkläre und rette eine Jahrtausende her ver-dunkelte und verunzierte Offenbarung Gottes.

Und zwar rette ich sie bloß durch Einfaltigungund Entkleidung. Laß zuerst, mein Leser, al-les Ausserwessentliehe z. E. Tagwerke, Se-gen, Benennung, Ausmahlung aus: rücke diesimpeln nackten Bilder selbst, wie siefolgen, naher zusammen, was stehest du?Nichts mehr und minder als Gemälde derMorgenröthe, Bild des werdenden Ta-ges siehe da! der ganze Aufschluß!