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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aeltestc Urkunde.

Auch darin höre ich den Nathschluß Gottesund die große Pause der Schöpfung von seinerBildung, daß nicht Alles in ihm schon ent-wickelt sey. Jum Bilde Gottes gemacht, Herr-scher und Krone, aber auch zugleich noch der Kno-ten der Schöpfung: einerdeingehülleter Gott!"Unter Thiercn des Feldes wird er geschaffen undbekommt kein eigenes Tagewerk: Thier ist er nachder ganzen Materie seiner Scherbe,aus Erde undzu Erde!" bekommt Speise für diese Scherbe nurmit allem Thier der Erde, Gras und Kraut undBaumeja endlich wer fühlt hier nicht seine besteGottheit an Gedanken, Trieben und Thaten inwelche grobe Masse gesenkt! das Bild Gottes ineinem schlechten Lcimqeprage. Auch hier hieße esalso:Nach diesem Rathschluffe Gottes istS nochnicht erschienen, was wir einst und ewig sehnwerden," nur was wir hier seyn sollten.

Einige Augenblicke hienieden dürftiger als Engel,

Aber mit Ehre und Schmuck wirst du einst ihnkrönen.

Der Mensch, was hat er hier auf der Erdeangerichtet? und was hat er je Geschlecht aufGeschlecht aus richten sollen?

Das einzige Geschöpf, was in solcher Forler-bung der Gedanken wirkt was hat er gewirkt?was soll er wirken? die Welt verwüsten? ewigim Kreislauf gehen? sich im Walten so oft ermat-ten? und nimmer wissen, wozu er walte? wozu erkünftig bestimmt sey?

Heiliger, verdeckter Rathschluß