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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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70
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Aelteste Urkunde

7<t,

Den Mond und Sterne, die du gemacht hast!

Was ist der Mensch, daß du sein gedenkest,

Des Menschen Sohn, daß du dich also sei» annimmst.Kaum hast du ihn etwas unter die Engel crniedert,Aber mit Ehre und Schmuck wirst du ihn krönen.

Du hast ihn zum Herrn gesetzt über deiner Hand»Werk;

Alles hast du unter seine Füße gethanSchaaf' und Ochsen und wilde Thiers,

Vögel in der Luft, Fische im Meer, und was imMeer geht.

Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist allweit deinName! *)

Nun will ich mich über alles das Gewühlfremder Auslegungen nicht einlassen, wie man die-sen Rathschluß Gottes im Menschen und seine Got-tesbildung verstanden hat:mit wem der berath-schlagende Gott spreche, ob mit sich? mit Engeln?mit Christus? mit den Elementen?" oder gar wieein römischer Regent und orientalischer Kaiser mitdem PrachttitelLasset Uns! " Wie viel Ketzereienund dogmatische Unterscheidungen über das BildGottes im Menschen zu machen? und noch mehr,was gegen die Philosophen zu thun sey, die denMenschen unter das Thier erniedrigt, es so bit-ter beklagt, daß er keine Viehinstinkte, Vichkrasteund Viehdummheit habe, zu seiner größten Unbe-quemlichkeit nicht aufViercn gehe und gar höch-

Ps. 8.