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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 69

oder eine einzige, oft wie übertriebene unnütze undrinwürdige Falle und Bückung der Seele derMorgenländer, wie weit mehr im anschaulichenBilde und Gefühl! Seine Verehrung der Gott-heit in Allem, was groß, schon , mächtig, liebreich,wunderbar ist: sein natürlicher Hang, cdleS Am'ehndeS Körpers, verborgenen Rathschlag und Tharigkeitder Seele, Uebcrmacht, Menschenliebe und Geschlechrs-segcn, als Gottheit zu erkennen, in sich wirkendzu fühlen, seinen Gang durch die Welt unter Lei-tung des Unsichtbaren zu erflehen: sein Fliehen un-nützer Spekulationen und cinackerkecter Geschäfte:sein einiger Trieb Gott auf der Erde, (oder imverdorbenen Zustande über seine Mitbürger) zu seyn:Statthalter und Naturkönig: der El 0-him Einer wie könnt' ich jedes Wort der vo-rigen Entwickelung niit den prächtigsten Stellen be-legen, in denen Abglanz Gottes strahlet: in all ihrerReligion, Wissenschaft und Führung deS Lebensströmen Adern dieses Gefühls aber wo Raum?wo Zeit? Also statt Aller nur Einen Lobgesangüber diesen Götterader des Menschen uno ichweiß nicht, ob je etwas Echabcners unterm hohenbestirnten Himmel gesungen worden:

Herr, unser Herrscher! wie herrlich ist allwcitdein Name!

Du, dessen Loblied dort droben schallet über den Him-meln,

Und der sich hier den Mund des Säuglings zur Festebereitet!

Herr, wenn ich deine Himmel ansehe, deiner FingerWerk