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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aeltesce Urkunde

Konnte in oller Welt mehr dos Menschcngeschöpfgeehrt, und glcichsom vergöttere werden, ols durchdiese Pousc! durch diesen Rothschlog! durch Prä-gung zum Bilde Seiner!

Gort schuf den Menschen, sein Bild!

Er schuf ihn zum Gleichniß Gottes

einfältig, edel und oufschließend für die Natur desMenschen! Siche da seinen K ö r p c r! die auf-ge rieh tcre, schöne, erhobene Gestaltnur Hülle und Bild der Seele! Schleier undWerkzeug der obgcbildcten Gottheit. Wiespricht sie von diesem menschlichen Antlitz in tausendSprachen herunter! offenbart sich mit tausend Win-ken, Regungen und Trieben nicht darin, wie ineinem Zauberspiegel, die gegenwärtige, aber ver-borgene Gottheit? So unnennbares Himmlische immenschlichen Auge: das Zusammengesetzte aller Zügeund Mienen so zeichnet sich die unanschaubareSonne im kleinen trüben Wassertropfen ! dieGott-heit in eine grobe Erdgestalt verschaltet!

So in der ganzen geadelten Bauart nachZwecken und Geschlechten. Wie im Manne hierErnst, heitere Weisheit, edle, wirksame, ge-haltene Stärke, Aufrichtigkeit, Wahrheitglanzt: dort im Weibe Natur und Wesen mit allensanften Empfindungen der Gottheit, Liebe undGüte, Barmherzigkeit und Milde, näh-rende Huld, und der Krone aller Tugenden undGefühle, Scham und Unschuld, vermahltscheint