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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aeltcste Urkunde

wende sich, wie man wolle: Nichts! beide Wassersind eine Welke.

4. Wie würde mans an einem andern verhöhnthaben, wenn er eine solche Wurzelbedeutung auSein paar Stellen erreichen, und dann also gegen Zu-sammenhang, Sinn und Nothwcndigkcit angebrachthatte ? Aber die Stellen sind auch falsch. Bei Eze-chiel ist die Nakia, ans der der Thron ist, jaüberder Gestalt, deren Flügel rauschten, wie große Was-ser, wie Wasser des Allmächtigen!" hoch darüber*) von ihnen abgesondert und Helle wie Sapphir.Wenn jene Rakia nun Fußboden ist, und lief un-ter dem Fußboden ist erst, was wie große Wasserrauschet Fußboden über Fußboden! oder vielmehrbas Untere woher Fußboden? Das Wort ist vondem, wo die Thie re gingen, gar nicht ge-braucht : also die Anführung dieser Stelle das son-derbarste «gurä pro guo. Der Thron jenes Him-mclskönigcS hatte ja eben eine andere Rakia, alsniedere Wolken.

5 . Also die ganze Hypothese ohne die gering-ste Autorität einer Stelle: hier dem Zusammen-hänge Moses völlig widersprechend ja endlich dasWurzelchen (Rakah) selbst unsicher und hichernicht gehörig. Wie, wenn Rakia gar nicht davon,sondern von einem andern Wort herkame, dahin eSnach der Analogie weit mehr gehört, das in allenmorgenländischen Dialekten gewöhnlich ist, und uns

**) Ezech. i, 22.Oben aber über denLhieren warsgestaltet "