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Aeltcste Urkunde
wende sich, wie man wolle: Nichts! beide Wassersind eine Welke.
4. Wie würde mans an einem andern verhöhnthaben, wenn er eine solche Wurzelbedeutung auSein paar Stellen erreichen, und dann also gegen Zu-sammenhang, Sinn und Nothwcndigkcit angebrachthatte ? Aber die Stellen sind auch falsch. Bei Eze-chiel ist die Nakia, ans der der Thron ist, ja „überder Gestalt, deren Flügel rauschten, wie große Was-ser, wie Wasser des Allmächtigen!" hoch darüber*)— von ihnen abgesondert und Helle wie Sapphir.Wenn jene Rakia nun Fußboden ist, und lief un-ter dem Fußboden ist erst, was wie große Wasserrauschet — Fußboden über Fußboden! oder vielmehrbas Untere woher Fußboden? Das Wort ist vondem, wo die Thie re gingen, gar nicht ge-braucht : also die Anführung dieser Stelle das son-derbarste «gurä pro guo. Der Thron jenes Him-mclskönigcS hatte ja eben eine andere Rakia, alsniedere Wolken.
5 . Also die ganze Hypothese ohne die gering-ste Autorität einer Stelle: hier dem Zusammen-hänge Moses völlig widersprechend — ja endlich dasWurzelchen (Rakah) selbst — unsicher und hichernicht gehörig. Wie, wenn Rakia gar nicht davon,sondern von einem andern Wort herkame, dahin eSnach der Analogie weit mehr gehört, das in allenmorgenländischen Dialekten gewöhnlich ist, und uns
**) Ezech. i, 22. „Oben aber über denLhieren warsgestaltet " —