des Menschengeschlechts. -sä
Wie er schon seine Schläuche verführet! wie sichschon die Wolkenwcllen sammlen und bereiten! baldwird er sie untern Fuß nehmen — sie euch zu unsherabsenden " Himmel! wie trankst du, wennAlles danieden schmachtet, mit deinen Wassern.Ist die Denkart unnatürlich? unwürdig? oder nichtdie menschlichste, die ein sinnliches Volk habenkann *) ?
Denkart des Orients im eigentlichsten Verstän-de! Er, der den HiMmcl ausbreitet, wie einZelt! der ihn aufgespannt hat zwischen WassernUnd Wassern. „Um seinen Stuhl brausen Wasser-fluthen! sie rauschen Unter seinen Füßen! umhüllenihn, der auf die geschwollenen Wasscrfluihcn tritt!Er ist des Regens Vater! offiiet die Fenster desHimmels: spaltet ihtt zu Wüffergüssen und Kanälenaufs dürre Land: sammlet und preßt reiche Wasser-schläuche" — wie die Bilder sich auch nach Ort,Art und Dichter andern: im Ganzen das Eine gro-ße natürliche Bild:
Er machte Welte zwischen Wassern und Wassern;die Weite nannte er Himmel!
Wasser droben! Wasser daniedenund seine Sonderung mitten inne —
Nun schäme ich mich meiner Einfalt, wennich die sinnreichern Erklärungen der Ausleger vor
*) Wer die ewigen Bilder der Morgenländer, vonUeberfluß, Strow, Segen und Regen, BereitungU. s. w. gesammelt will, sehe Schüttens Ori§§,0. Z. äs iMKA- ex red. nsiui. eie,