Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen
 

26

Ael teste Urkunde

so ganz innerhalb Himmels und Erdenfühlte; noch von keinen Weltgebauden und Planc-tcnbrüdern gehört, sucht er Gott wirklich auf dennThrone des Himmels, den er mit welchem Glanz!in welcher Unermcßlichkeit! mit welcher Majestät-mahlet ; er kniet mit tausend andern! Gewürm aufder niedrigen Erde, wohnt in seiner Leimhütte, istvon Erde und wird zu Erde ein Erdcmenschdie ganze Seele im Blicke! das ganze Weltall inseiner Seele, wie kann er rührender beten, alsGott Himmels und Erden! aller Kin-der in Himmel und auf Et den!" KeineZusammenfassung ist in der Bibel gewöhnlicher,sinnlichgrößer, und jedem Kinde verständlicher, alsdiese der weiteste, blaue Horizont desMenschen, wenn er keine metaphysischen, oderastronomischen Welten kennet. PindarischerhabeneAnsicht und Pforte des ganzen edlen Tempels dieserOffenbarung *).

Lasset uns also auch mit.dem Anfänge gleichden Paralleliömus, Höhen und Tiefen, Him-mel und Erde, der in der Ursprache grundauslieget, im Sinne behalten. Altes ist bei ihnen aufdiesen Parallelismus **) gebauct: Naturlehre undMoral! Religion und Wissenschaft! Geist - undKörpcrlchre, das dro den wirkt auf Erden: das

*) 0/. k-s. ?. TryoadiTlov

S. Baum gartens noriones suxeri ei inferi un-ter G. B. Michaelis.