des Menschengeschlechts. 27
irdische eilt hinauf gen Himmel: die Emtbeilungstützt und belebt ihre Systeme und Poesien: ihr Blickvon Erde zu Himmel! von Himmel zu Erde! —Die Erde war — wüst' und leer —
Sonderbarer Einblick in die erste Schöpfung!und es war finster auf der Liese.
Ein einfältiger Naturmensch denkt und siehtnicht außer Erd' und Himmel hinaus (und wersieht weiter?) was hat er also für altere und tiefereBilder, als „dieser Himmel! als diese Erde? Vordem die Himmel altern! vor dem die Säulen derErde wanken, Berge verwesen" — nichts konntenach morgenländischen Lieblingsbegriffen über dieewige, unermeßliche Dauer gehen*). Was ist alter,als diese Weltsaulen, die Berge? wer war, cheBerge waren und Erde ward? Wer weiß, wo ihrEckstein, ihr Grundstein liegt? Sinnbilder undFundgruben des Ewigen, Ewigfesten, Immerwäh-renden bis in die Wurzeln der Sprache, und dar-aus denn die meisten erhabenen Bilder in Hiob,David und den Propheten, von der Ewigkeit,Allmacht, ewigen Treue Gottes, sie überalle Zeitalter hinaus mit Bcrgstarke und Erdenfestezu fühlen.
Urästeste Erd feste ist also einem Morgenlän-
'*) S. Pf. go, 2. Pf. 102, 26-28. Hiob 9, 5 . 6 .Mich. 6, 2. dazu die Holland. Eommentatoren,Schüttens uä 5 ob. ingl. OriAA. Rebi-, tl>. I. c. 8.n. X. Ali-ben-Xbi-Talebs Gepichte eält. Ge-rard Cuiper Leid. 17H.5. Ged. s.. Z. 25 . u. s. w.