Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts. 25
gen? * **) ) — „Himmel und Erde!" was ist of-fenbarer^*, als dies weite vorliegende Weltall!Wenn ich auf eine freie Ebene oder auf eine Höheder Schöpfung trete — überall um, über, untermir Erde und Himmel! Höhen und Liesender Schöpfung! der ganze Bezirk des menschlichenAuges, seines Reichs, seiner Welt
— ich hebe mein Auq' aus und seheund sieh! der Herr ist überall!
Wenn cs Meermanncr gebe, von denen dieZabel so oft spricht — der Abgrundwobner, dernichts, als seine nasse Weil und den durchdämmern-den Himmel kennet, erhübe sein Haupt über dieWasser — das Meer unter ihm rollend, hoch überihm das blaue, schöne, hellere Himmelsmecr — wiewürde er seinen Gott umfassender nennen können,als Gott des Himmels und Meers? EinSeefahrer, ein in Ungewittern Verlorner, wie sei-nen Gott mit dem treffendsten Nothanspruchc nen-nen, als Gott der Ungewitter dort droben, undder Abgründe unten? — das sind jetzt die bei-den Sphären, in denen seine Menschheit, einge-schlossen, leidet — dag Weltall seiner Noth. Wersich nun in die Zeit des einsaitigen, sinnlichen Mor-gcnländers hinaussetzt, der das Universum wirklich
*) S. Wucherers llrist. oreat. vbssrv. il-
lustr. Ainsworth, Patrik, Whiston, Cluver undwas man ihnen oft noch Schoners geantwortet.
**) Schon Maimonides Meinung und der simple Ver-stand aller Spruchstellen.