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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
XXIII
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des Herausgebers.

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Entwürfen einige Fragmente bcigcfügt, bie thcilserläuternde Zusätze, theils deutlichere Darstellungenseines Sinnes, tbeils Ergänzungen enthalten; sorg-fältig aber die Jahrzahl Vieser Reste untersucht undbeigefügt. Gewöhnlich ließ Herder beim ersten Ent-wurf seiner Arbeiten der Feder 'freien Lauf;*)später, oft erst nach mehrern Jahren, wenn ec dasManuskript zum Druck fertigte, berichtigte undmoderirce er den ersten Text mit dem kältestenFleiße. **) Man rechnet auch nun wieder so scharfund bitter mit dem Verfasser, daß die möglichsteVorsicht nöihig ist, jeder seiner noch nie gedrucktenSchriften, womöglich, das Jahr beizufchreiben,in dem er sie verfaßte, um den Leser in den rech-ten Standpunkt ihrer Beurtheilung zu setzen, und' den geliebten Verstorbenen gegen Vorwürfe, dieselbst sein Herz berühren sollen, zu verwahren.***)Die älteste Urkunde bleibe also, so wie sie ausHerders Haupt entsprang eine Reliquie seiner

*)Entwirf mit Feuer, und führ' mit Phlegmaaus." Roscommon.

**) Dieses mag einige getadelte Stellen in den perse-politanischen Briefen erklären, die ebenfalls nurerster Entwurf und nach einer Spur, die ich ha-be, schon im Jahr 1798 geschrieben waren.

Der Herausgeber gedachte erst eine kleine Ab-handlung, wo er den Sinn des Verfassers nochkürzer fassen und mit seinen eigenen Anmerkun-gen begleiten wollte, dem Anhang beizusügcn;aber der Raum gestattete es nicht. Adams er-stes Erwachen würde er dieses älteste Poembetitelt und seine Gründe dafür angegeben haben.