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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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und theologischen Meinungen, die noch jezt ihreFreunde haben, während ihr llngrund von andernimmer mehr aufgedeckc wird, fährt es so scharf vordie Stirne, daß aus dieser und verschiedenenandern Ursachen, die man zur Zeit nicht gernenennen mag eine ganz voruriheilsfreie Würdi-gung vielleicht auch jezt noch nicht erwartet werdendarf. Viele achtungswerthe Schriften über orienta-lische Poesie und die Urgeschichte sind seither ge-schrieben und manches Dunkle in dieser Wissenschaftnoch weiter aufgeklärt worden: aber dieses Werkdes erfindenden Genies wird bleiben auf die Nach-welt; die Samenkörner großer Ideen und wichtigerhistorischer Aufschlüsse über die älteste Welt, überdie Kinbhcir und früheste Bildung unseres Geschlech-tes , die darinn liegen, werden einst geprüft utidentwickelt werden und Früchte bringen.

Ich habe eS nicht gewagt, etwas darinn abzu-kürzcn: um so weniger, da der engste Zusammen-hang alles zu einem unzertrennlichen Ganzen bindet.Selbst das Polemische (wo ich nur einige harteStellen und Ausdrücke, gewiß im Sinn des Ver-fassers, wegschnitt;) ist unterrichtend, denn, wie eingeschätztes Blatt sagt:eine Reihe herrlicher An-sichten erzeugten sich bei Herder und Lessing mit-ten unter dem tempoccllcn Zusatz der Eontrovers."Eben so wenig mochte ich die zuweilen alizugedrangteSchreibart durch Uebcrlragung in ein fließenderesDeutsch*) unkenntlich machen; sie hat eine Frischeund, so zu reden, einen Oricntalismus, der bc»

*) Wovon ich zwei handschriftliche Versuche von an-dern Lerfasseg'n vor mir habe.