d es,H er a usgeb ers.
XXI.
und theologischen Meinungen, die noch jezt ihreFreunde haben, während ihr llngrund von andernimmer mehr aufgedeckc wird, fährt es so scharf vordie Stirne, daß — aus dieser und verschiedenenandern Ursachen, die man zur Zeit nicht gernenennen mag — eine ganz voruriheilsfreie Würdi-gung vielleicht auch jezt noch nicht erwartet werdendarf. Viele achtungswerthe Schriften über orienta-lische Poesie und die Urgeschichte sind seither ge-schrieben und manches Dunkle in dieser Wissenschaftnoch weiter aufgeklärt worden: aber dieses Werkdes erfindenden Genies wird bleiben auf die Nach-welt; die Samenkörner großer Ideen und wichtigerhistorischer Aufschlüsse über die älteste Welt, überdie Kinbhcir und früheste Bildung unseres Geschlech-tes , die darinn liegen, werden einst geprüft utidentwickelt werden und Früchte bringen.
Ich habe eS nicht gewagt, etwas darinn abzu-kürzcn: um so weniger, da der engste Zusammen-hang alles zu einem unzertrennlichen Ganzen bindet.Selbst das Polemische (wo ich nur einige harteStellen und Ausdrücke, gewiß im Sinn des Ver-fassers, wegschnitt;) ist unterrichtend, denn, wie eingeschätztes Blatt sagt: „eine Reihe herrlicher An-sichten erzeugten sich bei Herder und Lessing mit-„ten unter dem tempoccllcn Zusatz der Eontrovers."Eben so wenig mochte ich die zuweilen alizugedrangteSchreibart durch Uebcrlragung in ein fließenderesDeutsch*) unkenntlich machen; sie hat eine Frischeund, so zu reden, einen Oricntalismus, der bc»
*) Wovon ich zwei handschriftliche Versuche von an-dern Lerfasseg'n vor mir habe.