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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
XIX
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des .p e r a u s g e b e r S.

mancherlei Unangenehme, das ich darüber insonder-heit mündlich erfahren, bewog mich, das Buch aufJahre zu vergessen, um Einmal mit neuem Ge-mülh und ohne Spuren der Bitterkeit daran zugehen, und es kurz und gut, wenigstens da ichwollte, zu enden, u. s. f" Doch sprach er spä-ter oft davon, und es lag ihm tief am Herzen,etwas Vorzügliches und Vollkommenes zu Leben:Bei der Umarbeitung der Urkunde will ich michlegitimiren." Fand ec ein glückliches Belege zuseinen historischen Resultaten, so sagte er heiterund zufrieden:das soll mir zur Urkunde dienen!"Er war mit seinen Ideen darüber meist im Reinen,und wünschte sich oft zur Vollendung und Ausar-beitung derselben einige ruhige Monate in der göt-kingischen Bibliothek:wie will ich diese brauchen,um mein Werk zu vollenden! Ich muß meinerGedanken und Ideen los werden ich verliereso viele und sie zerstören mich endlich." Er wolltesie von allem Polemischen und Fremdartigen reini-gen, die jugendliche Schreibart verbessern, die Ideenberichtigen, durch eine Menge neugcfundener Bele-ge noch mehr begründen, und einige Thcile vonneuem Inhalt beifügen. *) Einfach und schöndenn die Reize seines Geistes verwelkten nie!bereichert mit den Ideen seiner reifer» Jahre, mitmilder Begeisterung, würde er sein Werk hinge-stellt haben: ach daß es nicht geschehen sollte!

*) Daß er die Hauptldee stillschweigend zurückgenom,men habe, wie einige vermeinten, darinn irrtman sich. S. Geist d. Ebr. Poesie I. h .8 u. a.Philosophie der Geschichte II. 317.Es läßt sich